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Warum hat das nie jemand gesehen?

ADHS-Diagnostik für Frauen in Bremen – für alle, die ihr Leben lang funktioniert haben und innerlich kämpfen.

Frau schläft in den Wolken

Nach außen sieht dein Leben stabil aus.
Du hast deinen Alltag im Griff, hast Verantwortung übernommen, hast durchgehalten.

Und trotzdem:

  • bist du dauerhaft erschöpft

  • vergisst Dinge, obwohl du Listen führst

  • schiebst Aufgaben auf, obwohl du weißt, dass es dich stresst

Andere Frauen scheinen all das mühelos zu bewältigen.
Du fragst dich, warum es für dich so viel Kraft kostet, du innerlich kämpfst – und was mit dir nicht stimmt.

Vielleicht wurde nicht du übersehen – sondern dein ADHS

Viele Frauen mit ADHS hören jahrelang, sie seien:

  • zu sensibel

  • zu chaotisch

  • zu emotional

  • zu unorganisiert

Oft sammeln sie Diagnosen wie Depression, Angststörung oder Burnout.
Manches wird dadurch besser – aber das Grundgefühl bleibt:
Irgendetwas wurde nicht erkannt.

Vielleicht liegt es nicht an mangelnder Disziplin oder Belastbarkeit.
Vielleicht ist es ADHS.

ADHS wird bei Frauen häufiger übersehen

Die klassischen Diagnosekriterien für ADHS wurden an Jungen entwickelt.

Sie beschreiben auffälliges, impulsives Verhalten – nicht das stille Kämpfen.

ADHS zeigt sich bei Mädchen und Frauen oft anders:

  • Tagträumen statt Stören

  • Perfektionismus statt Chaos

  • Anpassen statt Auffallen

Viele Frauen lernen früh, ihre Schwierigkeiten zu kompensieren – so gut, dass selbst Fachpersonen sie nicht erkennen.

Späte Diagnose ist kein Zufall

Bei Kindern liegt das Diagnoseverhältnis bei etwa 7 Jungen zu 1 Mädchen.

Im Erwachsenenalter ist es nahezu ausgeglichen.

Das bedeutet:

Sehr viele Frauen werden erst spät diagnostiziert – oder nie.

Stattdessen erhalten sie häufig andere Diagnosen:

  • Depression

  • Angststörung

  • Burnout

  • Essstörung

  • Borderline-Persönlichkeitsstörung

Diese Erklärungen greifen oft zu kurz, weil sie das eigentliche Problem nicht benennen.

Warum ADHS bei Frauen häufig übersehen wird

ADHS bei Frauen ist nicht weniger ausgeprägt – aber oft weniger sichtbar.

Vielleicht erkennst du dich in einigen Punkten wieder:

  • innere Unruhe statt äußerer Hyperaktivität

  • Gedanken, die nie zur Ruhe kommen

  • Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf

  • Vergesslichkeit, die du nach außen kaschierst

  • starke emotionale Reaktionen

  • Perfektionismus als Schutzstrategie

  • Schwierigkeiten mit Zeitmanagement und Priorisierung

  • Reizüberflutung durch Lärm, Licht oder Chaos

  • das Gefühl, ständig eine Rolle zu spielen

Diese Liste dient der Orientierung, nicht der Selbstdiagnose.

Die unsichtbare Extraschicht: Masking

Viele Frauen mit ADHS entwickeln unbewusst Strategien, um nicht aufzufallen:

  • sie planen mehr

  • kontrollieren sich stärker

  • arbeiten härter als andere

 

Nach außen wirkt alles stabil.
Nach innen kostet dieses Masking enorm viel Energie.

 

Oft kommt der Punkt, an dem die Kompensation nicht mehr funktioniert.
Dann folgen Erschöpfung, Depression oder ein kompletter Zusammenbruch –
und erst dann taucht ADHS als mögliche Erklärung auf.

Hormone und ADHS – ein oft übersehener Zusammenhang

ADHS-Symptome können sich in bestimmten Lebensphasen verstärken:

  • in der Pubertät

  • vor der Periode

  • nach Schwangerschaften

  • in den Wechseljahren

  • Östrogen beeinflusst das Dopaminsystem. Sinkt der Östrogenspiegel, können sich ADHS-Symptome deutlich verstärken.

Das ist:

  • kein Einbilden

  • keine Überempfindlichkeit

  • keine persönliche Schwäche

sondern Neurobiologie.

"Jahrelang funktioniert – bis es nicht mehr ging"

„Ich arbeite seit Jahren mit Frauen, die ihre ADHS-Diagnose erst spät erhalten haben.
Ihre Geschichte ist oft dieselbe: lange funktioniert, bis nichts mehr ging.
In meiner Diagnostik achte ich gezielt auf die Symptome, die bei Frauen typisch sind – auch auf die, die in klassischen Fragebögen nicht vorkommen.“

Daniel Brodersen

ADHS-Diagnostik, die Frauen versteht

In meiner Praxis berücksichtige ich gezielt die Faktoren, durch die ADHS bei Frauen häufig übersehen wird:

  • Masking

  • Erschöpfung

  • emotionale Überforderung

  • hohe Anpassungsleistung

Die Diagnostik ist strukturiert, transparent und ohne Leistungsdruck.

Alle Details zu Ablauf, Testverfahren und Kosten findest du auf der Seite ADHS bei Erwachsenen

Investition

ADHS-Diagnostik: 656,80 €

Kombi-Diagnostik mit Autismus: 1.146,80 €

Der Preis beinhaltet alle Testverfahren und einen ausführlichen Befundbericht.
Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten häufig ganz oder teilweise.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Über die Praxis.

Dein nächster Schritt

Du musst nicht erst zusammenbrechen, um dir Hilfe zu holen.
Wenn du dich hier wiedererkennst, melde dich.

Im kostenlosen Vorgespräch (15 Minuten) klären wir gemeinsam, ob eine Diagnostik für dich sinnvoll ist – ohne Druck, ohne Verpflichtung.

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