Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT)
- praxis7449
- vor 3 Tagen
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Aktualisiert: vor 1 Tag
Wenn Gedanken das Problem sind – wie du durch Umdenken dein Leben verändern kannst
Leidest du unter immer wiederkehrenden Gedanken? Hat man dir schon mal gesagt, dass du nicht alles glauben sollst, was du denkst? Ärgerst du dich darüber, nicht auf dein Bauchgefühl gehört zu haben? Dann könnte die Rational-Emotive Verhaltenstherapie genau das Richtige für dich sein.
In der Praxis Selbstreguliert Leben in Bremen ist die REVT ein zentraler Baustein in der Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen und Traumafolgestörungen. Diese Methode zeigt dir, dass du deinem Gefühls- und Gedankenchaos nicht hilflos ausgeliefert bist – sondern dass du durch die Kraft der Gedanken Gefühle und Verhaltensweisen verändern kannst.
Was ist die Rational-Emotive Verhaltenstherapie?
Die REVT wurde bereits 1955 von Albert Ellis entwickelt. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass unsere Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen eng miteinander verknüpft sind – und dass irrationale Überzeugungen oft die Ursache emotionaler Probleme sind.
Die Methode vereint Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie mit humanistischen Ansätzen wie der klientenzentrierten Gesprächstherapie nach Rogers. Das Ziel: Ein erfüllteres und zufriedeneres Leben, indem du lernst, bestimmte Themen anders zu bewerten.
Das ABC-Modell der Gefühle
Als Grundlage dient das ABC-Modell: A (Activating Event) ist ein auslösendes Ereignis. B (Beliefs) sind die Überzeugungen, die wir über das Ereignis haben. C (Consequences) sind die emotionalen und verhaltensbezogenen Konsequenzen dieser Überzeugungen.
Ein Beispiel: Du erhältst eine kritische Bemerkung von deinem Vorgesetzten (A). Du glaubst, dass du unfähig bist und dass dein Vorgesetzter dich für inkompetent hält (B). Du fühlst dich deprimiert und ängstlich und beginnst, Fehler zu machen (C).
Die REVT zeigt: Es ist nicht das Ereignis selbst, das unsere Reaktionen verursacht – sondern unsere Überzeugungen über das Ereignis. Wenn wir diese Überzeugungen verändern, verändern sich auch unsere Gefühle und unser Verhalten.
Wie wird in der REVT gearbeitet?
Kognitive Umstrukturierung: Irrationale Überzeugungen erkennen und hinterfragen. Beweise für und gegen die Überzeugung sammeln. Alternative, rationalere Überzeugungen entwickeln – zum Beispiel durch den sokratischen Dialog oder The Work of Byron Katie.
Verhaltenstechniken: Rollenspiele, Hausaufgaben und systematische Desensibilisierung, um neue Verhaltensmuster zu fördern und die Wirksamkeit neuer Überzeugungen zu testen. Besonders wirksam bei ADHS, Depressionen, Angststörungen, Phobien oder Zwängen.
Emotive Techniken: Übungen zur Akzeptanz und zum Selbstmitgefühl. Methoden wie die Tipping-Methode können helfen, sich selbst oder anderen zu verzeihen.
Meine eigenen Erfahrungen mit der REVT geben mir ein gutes Gefühl, diese Methode auch an dich weiterzugeben. Sie hat mir geholfen – und sie kann auch dir helfen.
– Daniel Brodersen
Wie kann die REVT helfen?
In der Praxis Selbstreguliert Leben erstellen wir nach einer Kennenlern- und Stabilisierungsphase gemeinsam dein persönliches ABC-Modell. Anhand dessen übst du, Situationen im Alltag anders zu bewerten – und so aus dem Kreislauf von negativen Gedanken und Gefühlen auszusteigen.
Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die Dinge schnell bewerten und dann in den falschen Hals bekommen. Vielleicht haben Beziehungen darunter gelitten. Dann ist es Zeit, die Stopptaste zu drücken.
Für wen ist dieses Angebot?
Für Menschen mit Angststörungen, Depressionen oder Zwängen. Für alle, die unter wiederkehrenden negativen Gedankenmustern leiden. Für diejenigen, die lernen möchten, ihre Reaktionen auf Ereignisse bewusst zu steuern. Für Menschen mit ADHS oder Traumafolgestörungen.
Der erste Schritt
Du möchtest lernen, deine Gedanken und Gefühle besser zu verstehen und zu steuern? Du möchtest aus dem Kreislauf von Grübeln und negativen Emotionen aussteigen? In der Praxis Selbstreguliert Leben in Bremen lernst du, wie das geht.


