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Aktualisiert: vor 1 Tag

Im Zusammenleben mit ihren Kindern befinden sich Eltern stets in einem Zwiespalt. Sie empfinden bedingungslose Liebe für ihre Sprösslinge und streben stets ihr Bestes an. Gleichzeitig kann die Erziehung jedoch herausfordernd sein und den Alltag zur nervlichen Zerreißprobe machen. Besonders herausfordernd ist es, wenn die Eltern nicht an einem Strang ziehen und jeder nach seiner eigenen Methode kommuniziert. Nicht selten fangen dann Erwachsene an, sich wie Kinder zu verhalten, während sie darum streiten wer die bessere Mutter oder der bessere Vater ist. 


Ob es sich um einen peinlichen Trotzanfall im Supermarkt handelt oder um laute Streitereien zwischen Geschwistern, von der dauerhaften Unordnung im Kinderzimmer bis hin zu endlosen Diskussionen über Hausaufgaben. Die Palette der Herausforderungen scheint endlos zu sein, unabhängig davon, wie alt die Kinder sind. Am schlimmsten daran ist der Kampf ums Recht haben, was automatisch mit einschließt, dass der andere im Unrecht ist. 


Es ist nicht verwunderlich, dass viele Eltern oder auch Paare sich gestresst und überfordert fühlen und in ihrer Ratlosigkeit zu Methoden wie Drohen, Bestrafen oder Nachgeben greifen. Doch diese Vorgehensweisen lösen den Konflikt oft nur vorübergehend und auf Kosten der Qualität der Beziehung. Ein Familientraining nach dem Gordon Modell kann da für Abhilfe sorgen. 


Wie deine Kinder vom Familientraining profitieren


Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr. Denn kaum sind die eigenen Kinder auf der Welt, zeigt sich oft, wie gut die eigenen Eltern mit einem kommuniziert haben, während man selbst noch ein Kind war.


Alles wiederholt sich. Viele Eltern haben nicht gelernt auf Augenhöhe zu kommunizieren, weil sie als Kind oft selbst nicht Erfahrung gemacht haben, wie es ist ganzheitlich verstanden und akzeptiert zu werden. Folglich geben Sie das in ihrer Kindheit gelernte, oft unreflektiert an ihre Kinder weiter. 


Die Fehler die deine Eltern mit dir in der Kommunikation gemacht haben, sind ab sofort Vergangenheit. Du hast in Gruppenseminaren mit anderen Eltern oder im Einzeltraining mit und ohne deinem Partner und mir, fortan die Möglichkeit zu lernen wie du kommunizieren kannst, so dass deine Kinder in mehrfacher Hinsicht von dir profitieren. 


Deine Vorteile im Überblick

  • Weniger Stress im Familienleben durch mehr Verständnis für die Bedürfnisse des Anderen

  • Stärkere Verbindungen zwischen Eltern und Kind durch bewusste Zeit, die sie miteinander verbringen

  • Mehr Sicherheit und Vertrauen in der Erziehung

  • Erhöhtes Selbstwertgefühl durch einfache Veränderungen, die sich sofort bemerkbar machen


Ein zentraler Bestandteil des Gordon Familientrainings ist der bewusste Umgang mit Konflikten, ohne Gewinner und Verlierer zu erzeugen. Statt Machtkämpfe auszutragen oder Schuldige zu suchen, lernen Eltern, Konflikte als gemeinsame Herausforderung zu verstehen. Das Ziel ist nicht, Recht zu behalten, sondern Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten leben können. Gerade für Kinder ist das eine wichtige Erfahrung: Sie erleben, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden und dass Probleme besprechbar sind, ohne dass jemand beschämt oder abgewertet wird.


Darüber hinaus stärkt das Gordon Modell die Selbstverantwortung aller Familienmitglieder. Kinder lernen, ihre Gefühle und Bedürfnisse klar zu benennen, anstatt sie durch Trotz, Rückzug oder Wutausbrüche auszudrücken. Eltern wiederum gewinnen Sicherheit darin, Grenzen zu setzen, ohne autoritär oder lieblos zu wirken. Das fördert langfristig nicht nur ein entspannteres Familienklima, sondern auch die emotionale Entwicklung der Kinder. Viele Eltern berichten, dass sich bereits nach kurzer Zeit die Kommunikation verändert – hin zu mehr Ruhe, Klarheit und gegenseitigem Respekt.

 
 

Aktualisiert: vor 3 Stunden

Wenn Vielfalt zur Stärke wird – Beratung und Schulungen für neurodiverse Teams in Betrieben


Etwa 15-20 Prozent der Bevölkerung sind neurodivergent – sie denken, fühlen und arbeiten anders als die Mehrheit. In vielen Unternehmen bleibt dieses Potenzial ungenutzt, weil Arbeitsumgebungen und Kommunikationsstrukturen nur auf neurotypische Menschen ausgerichtet sind. Das muss nicht so sein.


Die Praxis Selbstreguliert Leben in Bremen bietet Unternehmen Beratung und Schulungen zum Thema Neuroinklusion an. Daniel Brodersen verbindet dabei sein Fachwissen als Heilpraktiker für Psychotherapie mit eigener Erfahrung als neurodivergenter Mensch – für praxisnahe Lösungen, die wirklich funktionieren.


Was ist Neuroinklusion?

Neuroinklusion bedeutet, Arbeitsumgebungen so zu gestalten, dass Menschen mit unterschiedlichen neurologischen Profilen ihr volles Potenzial entfalten können. Dazu gehören Menschen mit ADHS, Autismus-Spektrum, Hochsensibilität, Legasthenie oder anderen neurodivergenten Merkmalen.

Es geht nicht darum, neurodivergente Mitarbeiter an neurotypische Normen anzupassen. Sondern darum, die besonderen Stärken dieser Menschen zu erkennen und Strukturen zu schaffen, in denen alle produktiv und zufrieden arbeiten können.


Warum ist Neuroinklusion wichtig?

Neurodivergente Menschen bringen oft außergewöhnliche Fähigkeiten mit: Kreativität, Detailgenauigkeit, Hyperfokus, vernetztes Denken, unkonventionelle Problemlösungen. Gleichzeitig kämpfen viele mit Arbeitsumgebungen, die nicht auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind.

Die Folgen sind messbar: Höhere Krankenstände, mehr Fluktuation, ungenutzte Potenziale. Studien zeigen, dass neurodiverse Teams bei richtiger Unterstützung bis zu 30 Prozent produktiver sein können. Neuroinklusion ist keine Sozialmaßnahme – sie ist ein Wettbewerbsvorteil.

Hinzu kommt: Viele Führungskräfte und Mitarbeiter haben selbst neurodivergente Züge, ohne es zu wissen. Durch Aufklärung und Sensibilisierung können Missverständnisse und Konflikte im Team reduziert werden.


Typische Herausforderungen im Arbeitsalltag

Reizüberflutung durch Großraumbüros, Meetings und ständige Unterbrechungen. Schwierigkeiten mit ungeschriebenen sozialen Regeln und impliziter Kommunikation. Probleme mit Zeitmanagement und Priorisierung. Burnout durch ständige Anpassungsleistung.

Auf der anderen Seite: Führungskräfte, die neurodivergentes Verhalten als mangelnde Motivation oder Teamfähigkeit missinterpretieren. Kollegen, die sich durch andere Kommunikationsstile irritiert fühlen. Strukturen, die Vielfalt behindern statt zu fördern.


Neurodivergente Menschen sind keine Problemfälle, die gemanagt werden müssen. Sie sind Talente, deren Potenzial oft unerkannt bleibt – weil wir in Schubladen denken statt in Möglichkeiten.

– Daniel Brodersen


Wie kann Beratung und Schulung helfen?

Sensibilisierungsworkshops für Teams und Führungskräfte: Was ist Neurodiversität? Wie erkenne ich neurodivergente Muster? Wie kommuniziere ich inklusiv? Achtsamkeitsseminare zur Burnout-Prävention und Stressreduktion im Team.

Individuelle Beratung für Unternehmen: Analyse der Arbeitsumgebung und Prozesse. Entwicklung von Anpassungsstrategien. Coaching für neurodivergente Mitarbeiter und ihre Führungskräfte. Unterstützung bei der Entwicklung inklusiver Strukturen.


Für wen ist dieses Angebot?

Für Unternehmen, die das Potenzial neurodiverser Mitarbeiter besser nutzen möchten. Für HR-Abteilungen, die inklusivere Strukturen entwickeln wollen. Für Führungskräfte, die lernen möchten, neurodiverse Teams erfolgreich zu führen. Für Teams, die besser zusammenarbeiten wollen.


Der erste Schritt

Du möchtest dein Unternehmen neuroinklusiver gestalten? Du suchst nach Schulungen oder individueller Beratung? Nimm Kontakt auf für ein unverbindliches Erstgespräch.

 
 

Wenn Gedanken das Problem sind – wie du durch Umdenken dein Leben verändern kannst


Leidest du unter immer wiederkehrenden Gedanken? Hat man dir schon mal gesagt, dass du nicht alles glauben sollst, was du denkst? Ärgerst du dich darüber, nicht auf dein Bauchgefühl gehört zu haben? Dann könnte die Rational-Emotive Verhaltenstherapie genau das Richtige für dich sein.


In der Praxis Selbstreguliert Leben in Bremen ist die REVT ein zentraler Baustein in der Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen und Traumafolgestörungen. Diese Methode zeigt dir, dass du deinem Gefühls- und Gedankenchaos nicht hilflos ausgeliefert bist – sondern dass du durch die Kraft der Gedanken Gefühle und Verhaltensweisen verändern kannst.


Was ist die Rational-Emotive Verhaltenstherapie?

Die REVT wurde bereits 1955 von Albert Ellis entwickelt. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass unsere Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen eng miteinander verknüpft sind – und dass irrationale Überzeugungen oft die Ursache emotionaler Probleme sind.

Die Methode vereint Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie mit humanistischen Ansätzen wie der klientenzentrierten Gesprächstherapie nach Rogers. Das Ziel: Ein erfüllteres und zufriedeneres Leben, indem du lernst, bestimmte Themen anders zu bewerten.


Das ABC-Modell der Gefühle

Als Grundlage dient das ABC-Modell: A (Activating Event) ist ein auslösendes Ereignis. B (Beliefs) sind die Überzeugungen, die wir über das Ereignis haben. C (Consequences) sind die emotionalen und verhaltensbezogenen Konsequenzen dieser Überzeugungen.

Ein Beispiel: Du erhältst eine kritische Bemerkung von deinem Vorgesetzten (A). Du glaubst, dass du unfähig bist und dass dein Vorgesetzter dich für inkompetent hält (B). Du fühlst dich deprimiert und ängstlich und beginnst, Fehler zu machen (C).

Die REVT zeigt: Es ist nicht das Ereignis selbst, das unsere Reaktionen verursacht – sondern unsere Überzeugungen über das Ereignis. Wenn wir diese Überzeugungen verändern, verändern sich auch unsere Gefühle und unser Verhalten.


Wie wird in der REVT gearbeitet?

Kognitive Umstrukturierung: Irrationale Überzeugungen erkennen und hinterfragen. Beweise für und gegen die Überzeugung sammeln. Alternative, rationalere Überzeugungen entwickeln – zum Beispiel durch den sokratischen Dialog oder The Work of Byron Katie.

Verhaltenstechniken: Rollenspiele, Hausaufgaben und systematische Desensibilisierung, um neue Verhaltensmuster zu fördern und die Wirksamkeit neuer Überzeugungen zu testen. Besonders wirksam bei ADHS, Depressionen, Angststörungen, Phobien oder Zwängen.

Emotive Techniken: Übungen zur Akzeptanz und zum Selbstmitgefühl. Methoden wie die Tipping-Methode können helfen, sich selbst oder anderen zu verzeihen.


Meine eigenen Erfahrungen mit der REVT geben mir ein gutes Gefühl, diese Methode auch an dich weiterzugeben. Sie hat mir geholfen – und sie kann auch dir helfen.

– Daniel Brodersen


Wie kann die REVT helfen?

In der Praxis Selbstreguliert Leben erstellen wir nach einer Kennenlern- und Stabilisierungsphase gemeinsam dein persönliches ABC-Modell. Anhand dessen übst du, Situationen im Alltag anders zu bewerten – und so aus dem Kreislauf von negativen Gedanken und Gefühlen auszusteigen.

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die Dinge schnell bewerten und dann in den falschen Hals bekommen. Vielleicht haben Beziehungen darunter gelitten. Dann ist es Zeit, die Stopptaste zu drücken.


Für wen ist dieses Angebot?

Für Menschen mit Angststörungen, Depressionen oder Zwängen. Für alle, die unter wiederkehrenden negativen Gedankenmustern leiden. Für diejenigen, die lernen möchten, ihre Reaktionen auf Ereignisse bewusst zu steuern. Für Menschen mit ADHS oder Traumafolgestörungen.


Der erste Schritt

Du möchtest lernen, deine Gedanken und Gefühle besser zu verstehen und zu steuern? Du möchtest aus dem Kreislauf von Grübeln und negativen Emotionen aussteigen? In der Praxis Selbstreguliert Leben in Bremen lernst du, wie das geht.


 
 
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